Herzlich willkommen bei den Freien Demokraten !

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Wir sind die Freien Demokraten Kamp-Lintfort.

Nach einem starken Wachstum 2017 zählen wir 22 Mitglieder.

Damit wir die ganze Vielfalt politischer und alltäglicher Themen 

gut abdecken können, möchten wir weiter wachsen.

Wer wir sind und was wir machen, stellen wir hier vor.

Termine

Montags um 19 Uhr Fraktionssitzung im Casino im Park

 

13.1.2019: Neujahrsempfang der FDP NRW in Düsseldorf (11 Uhr) 

 

Kiesabbau in Kamp-Lintfort

Wenn wir populistisch sein, also die "Gunst der Massen" einfach gewinnen wollten, dann würden wir an dieser Stelle bekunden, dass Kiesabbau generell verwerflich sei. Denn es gibt naturgemäß mehr Gegner als Befürworter. Aber wir wollen niemandem nach dem Mund reden, sondern viele Perspektiven hören und Fakten abwägen. Das haben wir getan!

 

Ein Faktum ist der gültige Landesentwicklungsplan, den die damalige rot-grüne Landesregierung vor der Landtagswahl 2017 noch verabschiedet hat. Da der damalige NRW-Umweltminister Remmel (Die Grünen) eine Anzahl möglicher Kiesabbaugebiete mit Ausschlusskriterien belegt hat, sind die noch zur Verfügung stehenden Flächen sehr übersichtlich geworden.

 

Für das Wickrather Feld ("Dachsbruch") gibt es keine Ausschlusskriterien. Es ist kein Wasserschutz- oder Naturschutzgebiet und damit im Rechtsdeutsch "ausbeutungsfähig".

Die Beschaffenheit des Geländes wurde durch das Geologische Landesamt Krefeld festgestellt.

 

Nun werden im Rahmen des Beteiligungsverfahrens Kommunen und Einwohner die Gelegenheit haben, stichhaltige Argumente gegen die Nutzung vorzubringen, die der RVR dann prüfen wird.

 

Leider wird die Diskussion u.a. in den "sozialen Netzwerken" bisweilen sehr emotional geführt. Es kann unseres Erachtens nicht darum gehen, Kiesabbau an sich in Frage zu stellen. Kies und Sand werden für die Bautätigkeit benötigt. Das von vielen Diskutanten geforderte Beton-Recycling gibt es bereits: mehr als 95% werden wiederverwendet, allerdings nicht als Beton, sondern zur Unterfüllung von Straßen. 

Auch die von manchen geforderten Exportbeschränkungen sind im Rahmen des Europäischen Wirtschaftsraums nicht sinnvoll, zumal Baustoffe ohnehin überwiegend (zu mehr als 2/3) regional verwendet werden. Ein großer Teil der in die Niederlande verbrachten Rohstoffe kommt in Form von Klinkern oder anderer Fertigteile wieder an den Niederrhein zurück.

 

Im Rahmen der so genannten "Daseinsvorsorge" ist der Regionalverband der Sicherung regionaler Rohstoffe verpflichtet, muss also den Kiesunternehmen Flächen (sofern noch vorhanden) zur Verfügung stellen. Dies ist rechtlich überhaupt nicht strittig! 

 

Also:
Lasst uns bei der Sache bleiben und gegenüber dem RVR stichhaltig argumentieren, warum der Dachsbruch als Abbaugebiet ausscheiden muss. Das wird angesichts der wenigen Alternativen nicht leicht werden...

Die FDP Kamp-Lintfort steht hinter dem einstimmigen Ratsbeschluss, der keinen weiteren Kiesabbau mehr vorsieht, da die Stadt bereits einen großen Flächenanteil an Kiesgruben verzeichnet.

Der Niederrhein soll seinen typischen Charakter bewahren!  (3.10.2018) 

Wir waren zu Gast in der "Bosnischen Moschee".
Wir waren zu Gast in der "Bosnischen Moschee".