Reformen
für Deutschland -
FDP-Konzepte zur Erneuerung der sozialen Marktwirtschaft
Massenarbeitslosigkeit,
Konjunkturflaute, Kostenexplosion in den sozialen Sicherungssystemen:
Deutschland muss modernisiert werden - da sind sich alle Parteien endlich
einig, nachdem die Warnungen der FDP lange Zeit ungehört verhallten.
Welchen Weg man bei den dringend notwendigen Reformen einschlagen sollte
- darüber wird heftig debattiert.
Die Liberalen haben nicht erst mit ihrem "Deutschlandprogramm
2005" ein umfassendes Konzept vorgelegt. Die wichtigsten Elemente:
Steuersenkung, Privatisierung, mehr Wettbewerb und Bürokratieabbau.
Erst nach und nach reift bei den anderen Parteien die Erkenntnis, dass
der liberale Weg der richtige Weg für eine Modernisierung des Landes
ist. Allein die FDP hat bisher zu allen wichtigen Feldern Reformvorschläge
gemacht.
Liberale Unternehmenssteuerreform -
für
wettbewerbsfähige Unternehmen zur Schaffung von Arbeitsplätzen
in Deutschland
Die FDP macht auch um eine Reform der Unternehmensbesteuerung in Deutschland
Druck. Sie hat ein Konzept vorgelegt, dass die Regierungskoalition in
Zugzwang bringt. Nach dem FDP-Konzept zur Reform der Unternehmensbesteuerung
wird die Steuerbelastung für alle Unternehmen auf 28% gesenkt. Damit
werden sowohl Kapital- und Personengesellschaften als auch Einzelunternehmer
erheblich entlastet.
Der federführende FDP-Finanzexperte Hermann Otto Solms betont, dass
alle Maßnahmen innerhalb dieses "geschlossenen Gesamtkonzepts"
langfristig angelegt seien. Denn: "Kurzfristige Maßnahmen reißen
neue Ungerechtigkeiten auf und sind schädlich für den Standort."
Die FDP hat auf ihrem 56. Bundesparteitag im Mai 2005 einen
Beschluss
zur liberalen Unternehmenssteuerreform verabschiedet. Unternehmen
müssen wettbewerbsfähig sein, damit sie Arbeitsplätze schaffen
können!
FDP fordert marktwirtschaftliche Erneuerung
für neue Arbeitsplätze
Die Arbeitslosenzahlen sind erschreckend. Im Januar letzten Jahres waren
5,037 Millionen Menschen ohne Job. Nach Ansicht der Liberalen fällt
die tatsächliche Arbeitslosigkeit noch deutlich höher aus.
"In Wahrheit sind in Deutschland nicht nur 5 Millionen Menschen, sondern 6 bis 7 Millionen Menschen arbeitslos. In der offiziellen, schlimmen Zahl sind zum Beispiel Teilnehmer an Trainingsmaßnahmen der Bundesagentur für Arbeit, an Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und an Qualifizierungskursen immer noch nicht erfasst", so FDP-Parteichef Guido Westerwelle. Er ist überzeugt: "Die Massenarbeitslosigkeit in Deutschland ist hausgemacht." Die Bundesregierung dürfe ihre Politik nicht nur auf die bessere Verwaltung der Arbeitslosigkeit beschränken, sondern müsse jetzt durch eine wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik die Rahmenbedingungen für neue Arbeitsplätze schaffen.
Westerwelle hatte schon in seinem Dreikönigsbrief an die FDP-Kreisvorsitzenden und Abgeordneten bekräftigt, dass das erklärte Ziel der Liberalen die Ablösung der rot-grünen Bundesregierung bleibt. Westerwelle kündigt darin konkrete Maßnahmen für die angestrebte Regierungsbeteiligung an.
Hier finden Sie eine Übersicht der entprechenden Beschlüsse und Initiativen der FDP zu den im Dreikönigsbrief skizzierten neun Kernpunkten eines Politikwechsels nach einem Regierungswechsel.
Familien fördern - Zukunft sichern
Der demographische Wandel und die stetig sinkenden Geburtenraten in Deutschland
gefährden die sozialen Sicherungssysteme. Vor allem das Gesundheitssystem
und das Rentensystem leiden schon heute unter dieser Entwicklung und die
Probleme werden sich nach Schätzungen von Experten in Zukunft noch
weiter verschärfen. Wirtschaftliche Nachteile entstehen auch, weil
ausreichende Kinderbetreuungsangebote fehlen. Frauen müssen sich
der Kindererziehung widmen und können so ihrem Beruf nicht nachgehen.
Deshalb fordert die FDP seit langem eine nachhaltige Familienpolitik,
die Kinder und Familien fördern soll.
" Die familienpolitische Offensive der FDP
Die Liberalen streben
daher eine Familienpolitik an, die auf vier Grundsätzen beruht:
1. Wahlfreiheit der
Lebensgestaltung
2. Freiraum für die Lebensgestaltung
3. Eigeninitiative und private Organisation vor staatlicher Regelung
4. Gleiche Teilhabe von Frauen und Männern.
Der demographische Wandel und die stetig sinkenden Geburtenraten in Deutschland gefährden die sozialen Sicherungssysteme. Vor allem das Gesundheitssystem und das Rentensystem leiden schon heute unter dieser Entwicklung und die Probleme werden sich nach Schätzungen von Experten in Zukunft noch weiter verschärfen. Wirtschaftliche Nachteile entstehen auch, weil ausreichende Kinderbetreuungsangebote fehlen. Frauen müssen sich der Kindererziehung widmen und können so ihrem Beruf nicht nachgehen.
Deshalb fordert die FDP seit langem eine nachhaltige Familienpolitik, die Kinder und Familien fördern soll. Allen Menschen muss klar sein: Kinder sind kein Hemmschuh, sondern die Zukunft unserer Gesellschaft, erklärt die FDP-Familienpolitikerin Ina Lenke. Aus diesem Grund müsse auf die Betreuung von Kleinkindern, auf die Förderung von berufstätigen Frauen sowie auf die Entlastung von Familien großer Wert gelegt werden.
Doch momentan sieht es in Deutschland düster aus. Laut der Mitte 2004 vorgestellten OECD-Studie "Starting Strong II" zur frühkindlichen Erziehung fällt Deutschland im Vergleich mit anderen Industriestaaten immer weiter zurück. Kritisiert werden vor allem das Fehlen von Kindergartenplätzen in den alten Bundesländern und eine unzureichende Ausbildung des Betreuungspersonals. So komme es, dass in Westdeutschland vor allem die Mütter zur Erziehung der Kleinen zu Hause blieben. Besonders gute Noten erhielten nur die neuen Länder: Danach ist das große Angebot an Kita-Plätzen, die einheitliche Betrachtung von Betreuung und Bildung sowie die gute Ausstattung der Kindertagesstätten vorbildlich. Ostdeutschland besitze eines "der am besten ausgebauten Systeme der Welt", wird in den höchsten Tönen gelobt. Im Osten wiederum ist das CDU-FDP-regierte Sachsen-Anhalt in der Kinderbetreuung ganz vorn.
Nach Ansicht der FDP ist eine Veränderung der Gesellschaft für eine Förderung der Geburtenrate unabdingbar. Die Gesellschaft müsse familienfreundlicher werden. "Deutschland kann sich nichts weniger leisten als genau das strukturelle Kinderfeindlichkeit", erklärt Haupt.
Das Liberale Bürgergeld
Arbeitslosigkeit ist für jeden Einzelnen der Millionen Betroffenen
und deren Angehörige ein hartes Schicksal. Kaum besser geht es den
vielen Menschen, die ohne Perspektive vorübergehend in staatlichen
Beschäftigungsmaßnahmen aufgefangen werden. Die Überwindung
der Massenarbeitslosigkeit ist die zentrale Frage für die Zukunft
der sozialen Marktwirtschaft und das Überleben der Liberalen Bürgergesellschaft.
Die Massenarbeitslosigkeit gefährdet die finanziellen Grundlagen
der öffentlichen Haushalte und der sozialen Sicherungssysteme.
Die Kommission Bürgergeld unter dem Vorsitz von Andreas Pinkwart
hat die so genannte negative Einkommensteuer weiterentwickelt.
Das
liberale Bürgergeld
Steuern runter für mehr Arbeit
- Reform der Einkommensteuer "Keine
Mehrwertsteuererhöhung"
Einzig die FDP hat
ein solides Finanzierungskonzept für vorgezogene Steuersenkungen
vorgelegt. Darüber hinaus hat der FDP-Finanzpolitiker Hermann Otto
Solms mit dem "Berliner Entwurf" den Gesetzentwurf zu einem
vollkommen neuen Einkommensteuergesetz präsentiert und in den Deutschen
Bundestag eingebracht. Die FDP macht auch um eine Reform der Unternehmensbesteuerung
in Deutschland Druck.
Das
liberale Steuerkonzept der
liberale Steuerrechner
Die Liberale Gemeindefinanzreform
Die FDP hat als erste
Fraktion im Bundestag ein schlüssiges Konzept zur Reform der Kommunalfinanzen
vorgelegt. Der Gesetzentwurf wurde jedoch im Bundestag abschlägig
beschieden.
Die FDP-Politiker Gisela Piltz und Andreas Pinkwart sind überzeugt:
"Wir ermöglichen den Kommunen durch diese Reform eine sichere
und solide finanzielle Grundlage."
Die
liberale Gemeindefinanzreform
Die Liberale Gesundheitsreform
Die Debatte zur Reform des Gesundheitssystems hält an. Auf der einen
Seite stand lange die Bürgerversicherung von SPD und Grünen,
auf der anderen ein Kompromiss, auf den CDU und CSU sich nach einem monatelangen
Streit verständigten, der jedoch auch innerhalb der Union weiter
umstritten ist. Einzig die FDP hat einen Weg aufgezeigt: Schon im Juni
2004 hat der Bundesparteitag in Dresden ein Modell zur Reform des Gesundheitswesens
beschlossen.
Die Liberalen sind sich darüber im Klaren, dass es einfache Antworten
und Lösungen nicht geben kann und wird. Gegen Kopfpauschale und Bürgerversicherung
schlägt die FDP einen
dritten Weg für ein neues Gesundheitssystem vor, der auf dem
Gesundheitskongress am 10. November 2004 im Berliner Thomas-Dehler-Haus
zur Diskussion gestellt wurde.
Gesundheitspolitik -
die
liberale Alternative
Die Liberale Rentenreform
Die Debatte um die Rentenreform hält an. Das deutsche Rentensystem
muss dringend saniert werden, denn der Kollaps droht. Viel zu viele Rentner
müssen von viel zu wenigen Beitragszahlern finanziert werden und
der demographische Trend wird sich in den kommenden Jahren weiter verschärfen.
Die FDP will Tempo machen und strebt einen
strukturellen
Wandel an: Beitragsstabilität und Generationengerechtigkeit lauten
die Ziele.
FDP-Modell
für Generationengerechtigkeit
Bürgerrechte
Freiheit und Eigentum der Bürger zu schützen, betrachten Liberale
stets als ihre vornehmste Aufgabe. Sicherheit und Freiheit müssen
in einen liberalen Ausgleich gebracht werden.
1. Jeder hat ein Recht
auf Privatheit!
2. Die Freiheit des einen endet nicht in den Köpfen der anderen!
3. Offenheit der Gesellschaft bewahren!
4. Zu viele und zu schlechte Gesetze!
5. Recht und Gerechtigkeit durchsetzbar machen!
6. Föderale Gewaltenteilung verteidigen!
7. Rechtsfrieden durch Privatautonomie!
8. Grundrechtsschutz gegen hoheitliches Handeln der EU!
9. Wettbewerb um mehr Freiheit!
Auf diesen Grundsätzen fußt der Beschluss zur Liberalen Innen-
und Rechtspolitik vom 56. Bundesparteitag der FDP im Mai 2005.
Um die Reformen zu realisieren, müssen die Parteien argumentieren,
debattieren und sich schließlich auf die beste Lösung einigen.
Die FDP wird deshalb "keine Blockadepolitik akzeptieren, nur um als
Opposition zu punkten", so FDP-Parteichef Guido Westerwelle. "Wir
werden alles unterstützen, was vernünftig ist. Und wir bekämpfen
das Unvernünftige."