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An dieser Stelle wollen wir unsere Meinung sagen und zu Themen Stellung nehmen. Thesen vorbringen, Ihre Meinung hören und hier veröffentlichen. Wir möchten zur Diskussion anregen, damit auch provokativ sein und Sie herausfordern. Wir werden nicht Thesen verkünden die den Anspruch der alleinigen Wahrheit haben und wollen keine Besserwisser sein.

     
Arbeitslosenentwicklung seit 1948, Rechte: Bundesagentur für Arbeit, RD NRW

Entwicklung der Arbeitslosenzahlen

Die Arbeitslosenzahlen in NRW sind auf einem historischen Höchststand. Niemals seit der Nachkriegszeit gab es so viele Arbeitslose wie jetzt. Im Frühjahr 2005 wurde erstmals die Ein-Millionen-Grenze überschritten.

Der Ortsverband zum Thema Arbeitslosigkeit

These 1: Arbeitslosigkeit kann bekämpft werden

  1. Abbau von dauerhaften Subventionen jeglicher Form
  2. Subventionen nur und ausschließlich zur Anschubfinanzierung und auf Darlehensbasis
  3. Hartz IV so verändern das sich Arbeitslosigkeit nicht lohnt. Anreize schaffen zur Mobilität, zum Engagement
  4. Umgestaltung der Bundesagentur, hin zu einem leistungsorientiertem Arbeitsplatzvermittlungsunternehmen unter Beibehaltung gewisser Infrastrukturen zur Aufrechterhaltung der Leistungsabwicklung und Erbringung
  5. Verringern der Staatsquote
  6. Förderung der Kaufkraft durch eine umfassende Steuerreform. Wir sprechen nicht von einem Bierdeckel, jedoch von einem (1) DIN A4 Formblatt
  7. Weg mit der Erhöhung von Verbrauchsteuern, keine Mehrwertsteuererhöhung die Schwarzarbeit fördert und Arbeitsplätze vernichtet
  8. Anpassung der Hartz Leistungen an Ostniveau, nicht umgekehrt
  9. Keine Zwangsmitgliedschaft in IHK für Firmengründer
  10. Bildung zur Bundesangelegenheit machen und somit Chancen eines jeden Schulabgängers ob z.B. in Sachsen, oder Hamburg, NRW, bei Umzug in ein anderes Bundesland zu erhalten
  11. Ein Betrieb der es sich leisten kann, stellt ein und bildet aus. Jeder Betriebsinhaber ist sich dessen bewußt. Weg mit der Diskussion um eine Zwangsabgabe
  12. Eine umfassende, generationengerechte Reform unserer Sozialsysteme
  13. Drastische Reduzierung der Staatsverschuldung durch Privatisierung, Abbau von Subventionen
  14. Förderung von Bildung, Investitionen, Firmengründungen
  15. Verringerung des Beamtentums, lediglich Beamte im Bereich hoheitlicher Aufgaben

These 2: Arbeitslosigkeit ist das Problem Nr.1.

Arbeitslosigkeit bekämpft man nicht:....

  1. mit Subventionen
  2. mit Förderung von Großbetrieben
  3. mit HartzIV
  4. mit noch mehr Bürokratie, die die Arbeitslosen nicht vermittelt, sondern verwaltet
  5. damit, das Subventionen zur Erhaltung von Betrieben und Arbeitsplätzen und zur Förderung der Ausbildung, an börsennotierte Fussballvereine, umgeleitet werden
  6. damit, das Förderung von Ideen, Tatkraft und Willen durch Bürokratie und behördliche Hürden zunichte gemacht werden
  7. damit, die Verbrauchssteuern (Mehrwertsteuer auf 19%) zu erhöhen
  8. damit, für 1,5 Wochenstunden, wochenlang zu streiken
  9. damit, Arbeitslosigkeit zu alimentieren und denen die arbeiten wollen, jedweden Anreiz zu nehmen
  10. damit, die Leistungen in Ostdeutschland nach Westniveau anzugleichen
  11. damit, denen die Arbeit haben, steuerliche Zwänge aufzulegen die undurchsichtig, undurchschaubar und zeitraubend sind
  12. damit, das Bildungssystem im Rahmen der Förderalismusreform zur reinen Ländersache zu machen
  13. damit, eine Ausbildungsplatzabgabe zu erheben
  14. damit, überkommene, veraltete und nachgewiesenermaßen unwirtschaftliche und somit unsoziale, sogenannte Soziale Sicherungssysteme, aufrecht zu erhalten und nicht ansatzweise eine echte Reform der Sozialsysteme anzupacken
  15. damit, das der Staat wieder einmal die Stabilitätskriterien lt. Maastrichtabkommen bricht
  16. damit, zu vereinheitlichen, zu verkomplizieren
  17. mit Methoden und Vorgehensweisen aus vergangenen Zeiten
  18. Arbeitslosigkeit betrifft JEDEN, denn jeder verschwundene Arbeitsplatz verringert die Kaufkraft, auch an Ihrem Wohnort. Die Folge ist, Verödung der Innenstädte, schwindende Attraktivität des Wohnortes

 

Massenarbeitslosigkeit: Die FDP fordert ein Reformpaket für Wachstum und Beschäftigung. Dadurch sollen die Investitionsbedingungen am Wirtschaftsstandort NRW verbessert werden. Zu diesen Reformen gehört für die FDP die Senkung der Steuer- und Abgabenlast, eine Flexibilisierung des Arbeitsmarktes sowie eine mittelstandsfreundliche Reform des Kündigungsschutzes. Außerdem solle der Flächentarif geöffnet werden und die Einführung eines gesetzlich fixierten Mindestlohnes verhindert werden. Nach Meinung der FDP soll die Subventionierung der Steinkohleförderung abgeschafft werden. Dadurch würden Innovationen blockiert und für Bildung bleibe zu wenig Geld.

Quelle: WDR.de Mediabox

Prognose Schulabgänger u. vorhandene Ausbildungsstellen; Rechte: Bundesagentur für Arbeit, RD NRW

Prognose Schulabgänger und vorhandene Ausbildungsstellen


Seit 2004 gibt es auf dem Ausbildungsplatzmarkt eine leichte Trendwende. Die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge stieg um 4,4 Prozent an. Jedoch zeigt die Prognose für die Schulabgänger, dass auch in den kommenden Jahren nicht alle Abgänger einen Ausbildungsplatz erhalten können.

Jugendarbeitslosigkeit: Die FDP will die Qualifikation der Ausbildungsbewerber durch bessere Schulbildung steigern. Jeder Schüler solle zuerst die "elementaren Kulturtechniken" beherrschen, um eine Ausbildung beginnen zu können. Vorschläge wie eine Ausbildungsplatzabgabe hält die FDP für kontraproduktiv. Wenn ein Betrieb für sich eine Zukunftschance sehe, würden auch Ausbildungsplätze geschaffen. Nach Meinung der FDP sollte der Unterricht in der Berufsschule auf einen Tag reduziert werden, um die Ausbildungszeiten in den Betrieben zu steigern.

Quelle: WDR.de Mediabox

 

 

Dauer der Arbeitslosigkeit; Rechte: LDS NRW

Dauer der Arbeitslosigkeit


Das größte Problem der Politik sind die Arbeitslosen, die länger als ein Jahr nicht in einen Arbeitplatz vermittelt werden können. Wie aus der Grafik zu sehen, schwankt die Prozentzahl der Langzeitarbeitslosen zwar leicht, aber sie blieb über die letzten fünf Jahre recht stabil. 06.05.2005

Andreas Pinkwart, FDP-Landesvorsitzender: "Arbeit hat Vorfahrt, die Politik muss alles tun, um Arbeitsplätze zu schaffen und alles unterlassen, was Arbeitsplätze verhindert. Arbeit hat Vorfahrt, das muss Grundlage unserer Politik werden, in allen Bereichen. Vor allem heißt das: mehr Investitionen und weniger Bürokratie. Wir wollen Kinder fördern statt Steinkohle. Wir wollen für Forscher und Betriebe beste Arbeitsbedingungen schaffen und wir wollen das Wirtschaftswachstum ankurbeln durch einfache, niedrige und gerechte Steuern."

Quelle: WDR.de Mediabox

 

 
     
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