Wir sind wieder da, waren nie ganz weg aber dennoch unbemerkt und nicht öffentlich. Wir mischen wieder mit. In den nächsten Wochen, Monaten und Jahren wird sich die FDP in Kamp-Lintfort einmischen. Die FDP in Kamp-Lintfort ist nicht angetreten um weiterhin ein Schattendasein in der Diaspora zu fristen, sondern mitzumischen. Agieren statt reagieren ist unser Motto.

Hier werden wir mitteilen worüber Menschen in Kamp-Lintfort denken. Wie Liberale in Kamp-Lintfort Veränderungen herbeiführen wollen. Wir werden Stellung nehmen, nicht wegschauen und Andere machen lassen. Wir wollen die Öffentlichkeit, wir glauben an die Öffentlichkeit. Für eine starke, unabhängige Presse. An dieser Stelle sehen Sie die Wahrnehmung der FDP Kamp-Lintfort in der Öffentlichkeit. Sie sehen die Originalpressemitteilungen und auch die dann daraus veröffentlichten Artikel der örtlichen, regionalen Presse. Ihrem Urteil bleibt es überlassen, Ihre Wahrheit zu finden, Ihre Schlüsse zu ziehen.


Pressemitteilung des FDP Ortsverbandes Kamp-Lintfort den 27.3.2009

Wenn nicht jetzt, wann dann ?
In der kommenden Ratssondersitzung der Stadt Kamp-Lintfort wird auch das Einkaufszentrum „ Drei Eichen“ behandelt. Es vor allen Dingen das Startsignal zur Debatte. Bei einem Mehrheitsbeschluss ist dann damit der Startschuss zum Abriss von zwei der „Weißen Riesen“ gegeben. Die FDP in Kamp-Lintfort hofft auf einen solchen Beschluss. Dann kann Kamp-Lintfort aufatmen und wird die mittlerweile hässlichste Bausünde los. Denn wenn dieser Beschluss nicht gefasst wird, dann wird Kamp-Lintfort noch lange mit diesem Schandfleck leben müssen. Die nun vorliegende Planung hat schon sehr viele Schönheitskorrekturen und Optimierungen erfahren, so dass jetzt viele Bedenken ausgeräumt worden sind. Kamp-Lintfort benötigt dringend eine solche Aufwertung. Wenn die Hochschule Rhein-Maas ihren Lehrbetrieb aufnimmt werden zukünftig viele auswärtige Gäste in unserer Stadt zu finden sein.

Manfred Schube
Fraktionsvorsitzender


Pressemitteilung der FDP zum geplanten Jugendcafe vom 25.03.09

Übereilte Beschlussforderung
In der FDP Fraktionssitzung am Montagabend wurde sehr intensiv über das nun plötzliche und übereilte Vorgehen der Verwaltung zur Verwirklichung eines Jugendcafes gesprochen. In der nun von der Verwaltung vorgelegten Drucksache wird der Beschluss zur Errichtung dargestellt und den Ausschussmitgliedern eine Absegnung abgefordert. Obwohl noch viele offenen Fragen mit möglichen Trägern abzustimmen sind, wird von der Verwaltung ei Träger vorgestellt, der den Unterlagen zu entnehmen schon so gut wie sicher alles geplant hat und nur noch den Startschuss benötigt. Ohne vernünftige Gespräche mit anderen möglichen Trägern aus der Stadt sollen hier Fakten abgesegnet werden, die auch noch mit teilweise unverständlichen Begründungen zu überzeugen versuchen. Von den von der Verwaltung selbst vorgeschlagenen Wohngebieten Geisbruch und Gestfeld ist keine Rede mehr. Gerade in diesen Bereichen, die auch ein Gutachten ausweist wohnen die meisten Jugendlichen, gehen dort zur Schule und haben dort ihre Freunde. Dass nun eine solche Einrichtung mitten in der Fußgängerzone eröffnet werden soll, verwundert sehr. Die Musik der Jugendlichen und das Verweilen vor der Einrichtung besonders in der warmen Jahreszeit, tragen nicht zur gewollten Belebung dieser Fußgängerzone bei. Hier sollen Geschäfte Kunden anwerben und zum Kauf ermuntern. Sicherlich hat keiner die Absicht die Jugend aus dem Zentrum zu entfernen und irgendwo in den Wohngebieten festzuhalten. Denn in diesem Zentrum ist ja schon ein Jugendtreffpunkt Kaliber etabliert und liefert hervorragende Jugendarbeit. Die Nähe zur gewohnten Umgebung wird viele Jugendliche in den Wohngebieten halten, in der sie ja leben. Ein Gutachten hat außerdem genau diese Wohnbereiche für eine entsprechende Jugendarbeit ausgewiesen, um ein Jugendcafe einzurichten. Somit wären dann auch diese Einrichtungen über das Stadtgebiet verteilt. Zum einen sind die Mieten in den Wohngebieten nicht so hoch und zum anderen gibt es auch dort Leerstände, die wieder genutzt werden können. Die Einrichtung solcher Jugendtreffpunkte bedarf ausgiebiger Abwägung aller Aspekte. Aber in der Vorlage werden neue Gegebenheiten aufgetischt, die wiederum zu vielen Problemen führen werden. Die FDP wird daher dieser Drucksache nicht folgen und den Beschluss ablehnen

Manfred Schube
FDP Fraktionsvorsitzender


Pressemitteilung des FDP Ortsverbandes Kamp-Lintfort vom 2.3.2009

Der FDP Ortsverband Kamp-Lintfort wählte die Kandidaten zur Kommunalwahl und eine neuen Vorstand. Am vergangenen Wochenende wählte der FDP Ortsverband turnusmäßig seinen neuen Vorstand.
Zu dem Parteitag begrüßte der Vorsitzende Manfred Schube auch den Bundestagskandidaten für diesen Bezirk Rechtsanwalt Herrn Thomas Heiske aus Schermbeck. Thomas Heiske sprach unter anderem die augenblickliche Wirtschaftslage an und warnte vor übereilten Zugeständnissen der Bundesregierung bei der Hilfe von in den Abstieg gefährdeten Wirtschaftsunternehmen jeglicher Art. Die Bürgschaften oder Hilfen können einen Sogwirkung in der Gesamtwirtschaft nicht nur in der Bundesrepublik Deutschland hervorrufen, der in der augenblicklichen Gesamtlage zu katastrophalen Zuständen führen kann. Hier muß mit sehr viel Sachverstand und Augenmaß gehandelt werden.  Herr Thomas Heiske dankte auch dem Vorsitzenden Manfred Schube für seinen starken Einsatz bei der Bewerbung Kamp-Lintforts und der Wir 4 Region für die Zuweisung einer Hochschule. Herr Schube habe sich
innerhalb der FDP NRW sehr stark eingesetzt und in mehreren Gesprächen mit dem Innovationsminister für NRW Herrn Professor Dr. Andreas Pinkwart die gute Verbindung von Industriebetrieben mit der schon vorhandenen Hochfrequenztechnik und den guten Räumlichkeiten der Siemens BenQ Brache vorgetragen.

In seinem Bericht aus der Ratsarbeit hob Manfred Schube als sehr wichtigen Punkt die Bebauung des Areals der 3 Weißen Riesen hervor. Die Gefahr der Verzögerung bedeutet nicht nur die Problematik der späteren und damit verbundenen Schwierigkeiten bei der Nutzung der Landesmittel für den Abriss. Dass uns dann diese 3 weißen Riesen lange Zeit als Schandfleck in der Innenstadt erhalten bleiben, ist das Resultat.

Bei der Wahl zum neuen Vorstand wurde Manfred Schube als Vorsitzender mit breiter Mehrheit wieder gewählt. Zu seinen Stellvertretern wurden Ratsherr Heiz-Peter Ribbrock und Herr Robert Helmes ebenso einstimmig, wie auch als Schatzmeisterin Hannelore Schube gewählt. Die Kandidaten für die Kommunalwahl wurden im Anschluss in einer Wahlversammlung bestimmt. Die Liste wird angeführt von Manfred Schube. Auf den nächsten Plätzen folgen Heinz-Peter Ribbrock, Robert Helmes, Andreas Weiherer und Stephan Vogt. Auf die Plätze Sechs bis Zwölf folgen dann Heike Schommer, Walter Alsdorf, Christoph Haas, Birgit Bender, Hannelore Schube, Markus Schommer und Peter Vogt. Die weiteren Listenplätze wurden anschließend festgelegt.



Für die Richtigkeit
Manfred Schube



Alte Pressemitteilungen:

lokale Presse am 1.12.2008 Entscheidung der Landesregierung über neue Hochschulstandorte
Rheinische Post 18.02.2006 nach den Vorstandswahlen im Ortsverband
lokale Presse in 02.03.2006 zu den Vorstandswahlen im Ortsverband
PR 18.02.2006 Dirk Götze neuer Vorsitzender des Ortsverbandes der FDP in Kamp-Lintfort
NRZ 23.02.2006 Politik ohne Vorurteile
RP 02.03.06 FDP zum Sponsorenvertrag der RAG für BVB
Bergbaubetroffene gründen Landesverband


Manfred Schube Vorsitzender der FDP Kamp-Lintfort am 01.12.2008

Presseerklärung der FDP Kamp-Lintfort zur Entscheidung der Landesregierung über neue Hochschulstandorte

Die Zukunft für Kamp-Lintfort
Der Vorsitzende des FDPOrtsverbandes Kamp-Lintfort Manfred Schube begrüßt die Entscheidung der Landesregierung Düsseldorf sehr Kamp-Lintfort für einen Hochschulstandort ausgewählt zu haben. Wir benötigen in der Stadt der letzten Zeche, die am Niederrhein geschlossen wird und dem nicht von der Stadt und der Belegschaft verschuldeten Desaster mit Siemens und BenQ einen besonderen Anschub zum Aufbau einer zukünftigen Entwicklung in dieser Region, so seine Begründung. Allerdings ist für ihn unverständlich, dass die Auswahlkommission den Hauptsitz dieser Hochschule an einen von Kamp-Lintfort aus strategisch ungünstigen und verkehrstechnisch noch ungünstiger zu erreichenden Standort Kleve vorgesehen hat. Hier muss nach seiner Meinung in den nun folgenden Gesprächen sehr stark nachgebessert werden. Dies alles bedeutet jedoch für Kamp-Lintfort die einmalige Chance auch der Stadt ein besseres Image zu bereiten. Gerade jetzt, da die Entwicklung des Innenstadtbereiches um die "Drei Weißen Riesen" auf der Tagesordnung steht sind alle: Verwaltung, Bürger, Parteien und Geschäftsleute aufgerufen an einer für die Zukunft guten Lösung mitzuarbeiten. Die vielen Leerstände an Geschäftslokalen, Geschäften des untersten Preisniveaus sowie den vielen Spielhallen sind der FDP schon lange ein Dorn im Auge. Eine verbesserte Optik mancher Gebäude kann auch einen anziehenderen Aspekt erwirken. In dem Zusammenhang muss nach Vorstellung des Manfred Schube allerdings die Südseite des Weißen Riesenareals mit seiner sechs Meter hohen und fast dreihundert Meter langen Mauer direkt an der Straßenkante anders gestaltet werden. Eine so krasse Abgrenzung zum weiter zu entwickelnden Zechen- und ABC Gelände zerstört das Gesamtbild. Gerade dieser nördliche Teil des Zechengeländes muß besonders gestaltet an die Innenstadt eingebunden werden. Hier ist so viel Gelände sehr gut nutzbar. Hier würde sich nach den Vorstellungen der FDP auch ein Teil des Areals als parkähnlicher Festplatz (Volksfeste und Kirmes) sehr gut in die Innenstadt einbringen.

Für die Richtigkeit
Manfred Schube


Pressemitteilung an die lokale Presse am 17.03.06

Betr.: Geistiges Zentrum Kamp-Lintfort, RP Artikel 04.03.06 u. RP Leserbrief von René Schneider vom 07.03.06

Dirk Götze, der FDP-Ortsvorsitzende der Liberalen in Kamp-Lintfort äußert sich zu den rüden Attacken und verbalen Entgleisungen, des Sprechers der Kamp-Lintforter SPD-Stadtratsfraktion für Kultur, René Schneider.

FDP stellt klar: SPD soll sich an die eigene Nase fassen!

"In seinem Leserbrief vom 7. März beschimpft René Schneider, der SPD-Sprecher für Kultur in Kamp-Lintfort, FDP als Horde. Peinlicher und einem Sprecher für Kulturpolitik unwürdiger konnte Schneider sich wohl nicht präsentieren", sagt Dirk Götze, der neue Ortsvorsitzende der Kamp-Lintforter FDP. Götze verwahrt sich dagegen, dass Schneider Tatsachen verdrehe und den politischen Wettbewerber beleidige. "Ich erwarte nicht, dass sich Herr Schneider entschuldigt - dafür fehlt ihm offensichtlich Stil und Kultur", sagt Götze. Wichtiger als der verbale Ausfall Schneiders, ist es Götze aber, die Fakten zum "geistlich - kulturellen Zentrums Kloster Kamp e.V." klarzustellen. "Die Leiterin des Zentrums, Annerose Schmitz hat im November Kreis Wesel einen Zuschuss von 20.000,- Euro zu den Personalkosten des Zentrums beantragt. Warum? - Weil der SPD-dominierte Rat der Stadt Kamp-Lintfort, entschieden hatte, den bisherigen Zuschuss um 10.000,- Euro auf 50.000 zu reduzieren", erklärt Götze.
Dass die Kreis-FDP den Antrag in ihren Haushaltberatungen ebenfalls abgelehnt habe, läge aber vor allem daran, dass dieser formell nicht korrekt gewesen sei. "Manfred Schube, unser Mann im Kamp-Lintforter Rat, hatte Frau Schmitz bereits darauf hingewiesen", sagt Götze. Der FDP-Mann betont die Position der Liberalen zum Ehrenamt. Solches Engagement sei wesentlicher Bestandteil von kultureller und sozialer Arbeit in Deutschland und werde von der FDP ausdrücklich befürwortet und unterstützt.
"Die Haushaltslage im Kreis und den Gemeinden ist äußerst angespannt. Wir müssen uns darüber klar werden, dass leider nicht alles wünschenswerte auch machbar ist", führt Götze aus. Aus Götzes Sicht sei es eine Frechheit, wenn die SPD die eigene verfehlte Finanz- und Wirtschaftspolitik der letzten Jahrzehnte der FDP anlasten wolle. "Statt mit populistischem Getöse von der eigenen Verantwortung abzulenken, sollte sich Herr Schneider besser zurückhalten", fordert Götze.

RP 29.03.06 Skandal

RP 30.03.06 Klarstellung Namen "Dirk Götze und nicht Axel...."


Bürgerbegehren der Anwohner der Cambraistraße Originalschreiben an die Parteien

Pressemitteilung an die lokale Presse am 27.03.06

Betr.: Bürgerbegehren Wohnumfeldverbesserung Cambrai Straße

Dirk Götze, der FDP-Ortsvorsitzende der Liberalen in Kamp-Lintfort unterstützt das Bürgerbegehren zur Wohnumfeldverbesserung der Anwohner auf der Cambraistraße in Kamp-Lintfort

FDP fordert: Umfassende Maßnahmen der Stadt zum ruhenden Verkehr und Beendigung des unhaltbaren Park- u- Lärmproblems auf der Cambraistraße!

Die Stadt Kamp-Lintfort pflegt seit dem 16.09.1989 eine Städtepartnerschaft mit der nordfranzösischen Stadt Cambrai. Kamp-Lintfort nahm diese Partnerschaft zum Anlass eine Straße in Kamp-Lintfort so zu benennen. Die Anwohner der Cambraistraße wünschen sich für Ihre Interessen auch einen partnerschaftlichen Umgang. Seit mehr als einem Jahr kämpfen die Anwohner gegen parkende und lärmende LKW die nicht nur öffentliche gekennzeichnete Pkw-Parkpätze nutzen sondern auch die Eigentümerparkplätze in Beschlag nehmen. Trotz eines Verbotes der Stadt, parken jeden Tag ein, manchmal bis zu drei LKW´s einer ansässigen Baufirma, die dort lediglich Büroräume unterhält, auf den Eigentümerparkplätzen. Trotz Hinweis auf die Straßenverkehrsordnung und ungezählter Appelle der Anwohner an die Verursacher, ändert sich nichts. LKW´s werden nicht nur geparkt sondern gerade in den Wintermonaten, stehend laufengelassen und gefährden die Umwelt und verursachen Lärm. Für Götze, stellt sich die Frage dass die Stadt Kamp-Lintfort, einerseits den Erwerb von Baugrundstücken durch einen Familienrabatt fördert, aber andererseits die Menschen, die sich für Kamp-Lintfort entschieden haben, durch Untätigkeit und mangelnde Kontrolle, vergraulen will. Die Anwohner der Cambraistraße fühlen sich um die Früchte Ihrer Arbeit und Mühe gebracht. Ein lebens- u. liebenswertes Umfeld für Familien und Kinder, sorgt für Werterhalt der Immobilen und der Freude, Teil einer Partnerschaft zu sein. Partnerschaft bezeichnet eine Gemeinschaft mehrerer natürlicher oder juristischer Personen und ist nicht nur so etwas wie ein Aushängeschild, meint Götze. Dieser Zustand ist unzumutbar und fordert, sofortiges Handeln. Die FDP in Kamp-Lintfort unterstützt die Anwohner der Cambraistraße und fordert die Stadt auf, endlich entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Götze unterstützt die Anwohner in Ihrem Begehren, die Cambraistraße für gewerbliche Fahrzeuge über 2,8 t zu sperren und die ausgewiesenen Parkplätze mit dem Verkehrszeichen 314 und einem Zusatzschild, Parken nur für KFZ bis 2,8 t erlaubt, zu versehen.

RP 29.03.06 Ärger an der Cambraistraße

NRZ 29.03.06 Nase voll von Falschparkern

NRZ 31.03.06 Dirk Götze hat das Gespräch mit dem Bauunternehmer gesucht und gefunden "Bald ein Ende der Falschparkerei"


RP 29.03.06 Platz für die Feuerwache

NRZ 01.04.06 Kein Aprilscherz "Duisburg hat genug vom Ostsoli"

RP 01.04.06 Wieder kein Aprilscherz. So werden unsere Steuergelder von der Rot-Schwarzen Kuschelkoalition in Berlin verprasst. "Merkwürdige Posten" und Kritik an Verschuldung" durch den Vorsitzenden des Haushaltausschuss im Bundestag, MdB der FDP aus Krefeld, Fricke.


Welch gute Nachricht des SPD dominierten Rates der Stadt Kamp-Lintfort. Einhellig mit der CDU, der FBG und den Grünen wurde der Haushalt 2006 verabschiedet. Die Botschaft.... Mit einer Gesamtverschuldung von 37,9 Millionen Euro und somit einer Pro-Kopfverschuldung von 953,43 Euro, liegt Kamp-Lintfort noch unter dem Mittelwert von 995,38 Euro der kreisangehörigen Gemeinden. Die Zeit für Schulterklopfen und Applaus für den Haushalt ist angebrochen. Welch ein wunderbarer Erfolg der Kuschelkoalition im Rat der Stadt. Verzeihung, wir haben ja gar keine Koaltion der beiden großen, sogenannten Volksparteien.....Wir bitten vielmals um Entschuldigung. Volkspartei, ein sinniges Stichwort. Wir wählen Volksvertreter die dann das Geld Ihres Volkes verwalten, ausgeben und wenn es dann nicht reicht, Schulden machen. Besser wäre doch eine neue Namensfindung, Volksschuldenpartei.

Die FDP in Kamp-Lintfort hat den Haushalt am 04.04.2006 im Rat der Stadt, als einzige Partei abgelehnt. Wir sind ja auch keine Volks.........., wie war doch gleich der richtige Name....?

In der Rede von Manfred Schube zum Haushaltsentwurf 2006 am 04.04.06 im Rat der Stadt, prangert die FDP den mangelnden Willen, bzw. die doch eher schwache Umsetzung des Schuldenabbaus in Kamp-Lintfort an. In der Rede drückt sich Manfred Schube sehr diplomatisch aus und stellt die These auf, das die Bürger aufgrund der massiven Haushaltsverschwendung in Bund, Land und Kommune nicht bereit sind, Einschnitte bei sich selbst hinzunehmen. Die FDP in Kamp-Lintfort ist aber eher der Meinung das dies mit der Vorbildfunktion des Bundes zu tun hat. Wenn in Berlin, in Düsseldorf so Geld vernichtet wird, warum soll dann auch bei mir, sozusagen vor der Haustür gespart werden. Wir glauben jedoch, das jeder einzelne Bürger bereit ist, seinen Beitrag zu leisten und auch auf liebgewonnene Dinge auf absehbarer Zeit zu verzichten, wenn diese Zeit festgelegt wird und echte Alternativen aufgezeigt werden. Stellen Sie sich vor, Sie sind total überschuldet. Ihre Bank ruft Sie an und teilt Ihnen mit das aufgrund Ihrer Kontosituation die Lastschrift für Ihr Premiereabo zurückgegeben wird, bzw. die Lastschrift nicht eingelöst wird. Regen Sie sich furchtbar auf, vielleicht. Aber eher denken Sie doch, gut darauf kann ich für 6 Monate verzichten und mein Konto ist wieder glatt. In einem absehbaren Zeitraum müssen Sie auf einen gewissen Luxus verzichten, werden aber ansonsten nicht in Ihrer Lebensführung beeinträchtigt. Und was machen die Gemeinden. Es wird vorsichtig gekürzt, da ein wenig, da ein bisschen mehr, da überhaupt nicht. Immer mit der Ausrede, das können wir nicht machen, haben wir doch immer gezahlt. Nur wovon? Von Minussalden, von IHREM Geld, auf unser aller Kosten. Wäre es da nicht ratsamer einen echten Schnitt zu machen. Alle nur denkbaren Modelle ins Auge zu fassen, ein Konzept vorzulegen. Ein Konzept aus dem zu erkennen ist: 1. was 2. wie lange und 3. wann sind wieder Gelder dafür da. Ein Beispiel: Keine Neubautätigkeit für 5 Jahre oder Verzicht auf den Kulturpfad bzw. jetzt Wandelweg mit der klaren Aussage, das er nach Konsolidierung des Haushalts in 5 Jahren gebaut wird. Sicher ist es richtig, das unsere Feuerwehr nicht mehr dem neuesten Stand der Technik entspricht und auch Landesmittel eingesetzt werden, jedoch ist es nachzuweisen das die Feuerwehr nicht Ihrem öffentlichen Auftrag zum Gemeinwohl nachkommt? Nein, also diese Gelder erst einmal in den Schuldendienst stecken und wenn dann das Konto glatt ist, investieren. Jedoch nicht auf Pump und unsere Kosten. Wir glauben das jeder Bürger versteht und keinesfalls diese Politik der schleichenden Verschuldung unterstützt. Aber wenn schon gespart werden muß , dann konkret, umfassend und zeitlich klar definiert.

Die Rede im Originaltext


Kamp- Lintfort, den17.10.06 an NRZ und Rheinische Post

FDP Ortsverband Kamp – Lintfort Pressemitteilung

Die FDP Kamp-Lintfort verurteilt das Vorgehen der Firma Ben Q mit der übernommenen Siemens Handy-Sparte aufs Schärfste.

Jedoch muss der Firma Siemens eine große Mitverantwortung einer solchen Handlungsweise angelastet werden.Der Firmenleitung der Siemens Handysparte war doch schon seit Jahren bekannt, dass ihre Strategie bei der Entwicklung wichtiger Komponenten ihrer Produkte auf einem falschen Weg waren und zu großen Problemen geführt haben. Das war sogar öffentlich bekannt.Vom Personal wurden mehrere Male Opfer gefordert mit der Versprechung dadurch eine bessere Wirtschaftslage zu erlangen. Leider hat es die Firmenführung verpasst auch Verbesserungen ihrer Strategie zu erreichen. Es waren also Bauernopfer. Die letzte Rettung war also die Abwicklung, die anderen überlassen werden sollte und dabei noch heimlich zu profitieren. Das letztendlich die Arbeiter dieser Firma, die über viele Jahre diesen Betrieb durch ihre Arbeit gestützt haben, die Fehler eines Missmanagements auszubaden haben, finden wir in den letzten Jahren immer häufiger in der Wirtschaft.Der Konkurrenzkampf hat sich gewaltig verschärft. Deshalb werden auch immer mehr gute Führungskräfte in den Firmen- und Konzernleitungen wichtiger denn je.Es kann nicht sein, dass die Belegschaft die Opfer für Missmanagement zu zahlen haben, während die Konzernleitungen sich noch teilweise heimlich die Jahreszahlungen unverständlich erhöhen.Auch der Vorsitzende der FDP Landtagsfraktion hat in einer Presseerklärung diese Vorgehensweise verurteilt und Siemens in die Pflicht genommen.Der Belegschaft muss auf schnellstem Wege das weitere Vorgehen und eine Zukunft aufgezeigt werden.

Manfred SchubeFDP Ratsmitglied

Insolvenz von BenQ- Siemens


Kamp-Lintfort, den 24.10.06 an NRZ, WAZ, RP, Lokalblätter und NN

Außerordentlicher Ortsparteitag der FDP-Kamp-Lintfort.

Der Ortsverband der Liberalen in Kamp-Lintfort wählte am 23.10.2006 einen neuen Vorsitzenden.


Bereits im August kündigte der scheidende Ortsverbandsvorsitzender der FDP in Kamp-Lintfort, Herr Dirk Götze, seinen Rücktritt an. Aus beruflichen Gründen verlegte Dirk Götze seinen neuen privaten wie auch geschäftlichen Sitz nach Xanten. Das Ziel seiner politischen Tätigkeit ist nicht nur ein Parteiamt sondern auch die Mitwirkung in der Kommune. Dazu bedarf es aber den Wohnsitz in der betreffenden Gemeinde zu haben. Somit war abzusehen dass eine Kandidatur in Kamp-Lintfort bei der nächsten Kommunalwahl ausgeschlossen ist. Zitat von Dirk Götze: " Es macht für mich keinen Sinn aus der Ferne FDP-Politik in Kamp-Lintfort zu machen, dies ist auch gegenüber den Kamp-Lintfortern, unglaubwürdig. Kommunalpolitik ist auf die Gegebenheiten des Ortes zugeschnitten. Nicht umsonst verlangt das Wahlrecht, auch dort zu wohnen wo man kandidiert. Ich werde meine Energie nun für die FDP in Xanten und für meine neue Wahlheimat Xanten, aufbringen und mache Platz für einen engagierten Kamp-Lintforter."Gestern wählte der Ortsverband unter Leitung des Fraktionsvorsitzenden der FDP in Xanten, Herrn Axel Götze-Rohen, einen neuen ersten Vorsitzenden. Mit einer Stimme Enthaltung wurde Manfred Schube, Mitglied des Rates der Stadt Kamp-Lintfort, gewählt. Manfred Schube ist ein FDP Urgestein in Kamp-Lintfort und trotz aller Probleme als FDP in Kamp-Lintfort, angesehen und geschätzt. Er ist Liberaler aber einer der ruhigen und besonnenen Sorte. Manfred Schube ist eher ein Vermittler, manchmal Mahner, kein Hardliner sondern vielmehr der Mann der FDP der den Kompromiss, den Schulterschluss sucht. Der zweite Vorsitzende, Robert Helmes und die anderen Mitglieder des Vorstandes wurden in Ihren Ämtern bestätigt. Manfred Schube dankte zum Abschluss des Parteitages dem ehemaligen Vorsitzenden Dirk Götze, für seine Arbeit und wünschte Ihm Viel Glück in Xanten.Dirk Götze wird der FDP Kamp-Lintfort noch ein wenig erhalten bleiben, denn er betreut weiterhin den Internetauftritt www.fdp-kamp-lintfort.de des Ortsverbandes.

Für den FDP-Ortsverband Kamp-Lintfort
Dirk Götze